Die Tage im Krankenhaus

von: Andre am: Sonntag, 28.03.2010
Tags: KlinikKrankenhaus

Unseren ersten Tage zu dritt.

Die Geburt war für mich ein sehr eindrückliches Erlebnis. Es war toll, dass ich die Möglichkeit hatte, die ersten Tage mit Esther und Moritz im Krankenhaus zu verbringen und sogar mit ihnen im gleichen Zimmer zu schlafen.

Aber jetzt erst einmal ein paar Bilder.

 

 

Moritz ist auf der Welt!

am: Donnerstag, 25.03.2010
Tags: GeburtMoritz

Heute am 25.3.2010 um 04:31 war es soweit!

Gewicht: 3535 Gramm

Grösse: 54 Centimeter

Geplanter Termin war der 3. April


Fotokamera

von: Andre am: Mittwoch, 24.03.2010
Tags: FotografierenGeburtKamera

Ein Klassiker der väterlichen Geburtsvorbereitung und eine weitere Anschaffung: die Kamera. Jetzt, wo die Geburt näher rückt, kommt langsam der Gedanke, man müsste alles von A bis Z richtig dokumentieren.

So kam auch bei mir die Überlegung auf, dass unsere derzeitige Digitalkamera kaum dafür ausreichen wird. Für so eine wichtige Sache muss natürlich eine digitale Spiegelreflexkamera her.

Nachdem ein Bekannter, eben Vater geworden, mir die Superqualität der Bilder demonstrierte, war ich sofort von der tollen Idee infiziert eine neue Kamera anzuschaffen. Denn unser Kind soll von einer ihm würdigen Kamera abgelichtet werden!

Esther hat das Vorhaben übrigens vollumfänglich unterstützt. Und so sind wir nun stolze Besitzer einer Olympus Pen.

Nur, ab wann soll man eigentlich mit dem Fotografieren beginnen? Der Verkäufer meinte jedenfalls die Kamera sei so klein, dass man sie auch mit in den Geburtssaal nehmen kann.

Es gibt wohl wirklich Männer, die das ernsthaft in Betracht ziehen. Und jetzt gibt es natürlich noch die Möglichkeit das Ganze zu filmen. Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich die Geburt an sich überstehe. Dass ich das Ereignis fotografiere oder filme, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber wer weiss, für unseren Blog könnte es ja spannend sein.

Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass auch Esther wenig begeistert wäre, wenn ich sie in der Extremsituation der Geburt mit optischem Zoom und Blitzlicht digital aufnehme. Also lassen wir das!

Video 3D Ultraschall

von: Andre am: Montag, 22.03.2010
Tags: UltraschallVideo

This text will be replaced

Anbei ein kurzer Film von unserem Baby.

(Funktioniert momentan nicht auf dem Handy)

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Nadel – grosse Wirkung

von: Esther am: Donnerstag, 18.03.2010

Anfang der Woche hatte ich meine erste Akupunkturbehandlung zur Geburtsvorbereitung. Die Behandlung soll einen Prozess der Muttermundreifung bewirken, wodurch die Eröffnungsphase verkürzt werden kann.

Es war für mich das allererste Mal, dass mir jemand einen Haufen Nadeln in die Haut steckte, und dementsprechend aufgeregt war ich auch! Eigentlich wollte ich schon früher einmal zur Behandlung meines Heuschnupfens zur Akupunktur gehen, aber irgendwie hab ich das dann doch nie gemacht.

Aber jetzt, zur Geburtsvorbereitung wollte ich es auf jeden Fall machen. Ich bin überzeugt, dass das „Nadeln“ ein wirkungsvolle Form der Vorbereitung ist. Die Behandlung erfolgte in der Klinik, in der ich auch entbinden werde und wird von einer Hebamme durchgeführt, die dafür speziell ausgebildet ist. Sie hat mir alles genau erklärt und eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre geschaffen, in der ich prima relaxen konnte. Und das sogar mit 10 Nadeln in Füssen und Unterschenkeln, 2 in den Händen und eine auf dem Kopf! Unglaublich, oder?

Mein kleiner Bauchbewohner hat beim Einstecken der Nadeln ziemlich viel gestrampelt und getreten. Allerdings hat er sich dann gleich wieder beruhigt, und wir konnten die Behandlung und die anschliessende Massage in aller Gemütlichkeit geniessen.

Auf das nächste Mal bin ich schon richtig gespannt, dann soll damit begonnen werden, die Gebärmutter zu stimulieren. Das erste Mal war hauptsächlich zur Entspannung gedacht und das wurde auf jeden Fall erreicht!! 

Bauchtrage ist nicht gleich Bauchtrage!

von: Esther am: Dienstag, 16.03.2010

Am letzten Wochenende sind wir noch mal aufgebrochen, um die letzten Besorgungen fürs Babyzimmer zu machen.

Es war ein Marathon durch die Möbelhäuser, und es schien, als hätten sich alle Schwangeren der Welt für dieses Vorhaben verabredet. Umgeben von Bäuchen in den unterschiedlichsten Ausmassen schoben wir uns also mehr oder weniger erfolgreich durch die Gänge.

Zuletzt waren wir dann wieder in einem Babyeinrichtungshaus. Gerade noch rechtzeitig  fiel mir ein, dass ich von meiner Schwester irgendwann eine Babybjörn Tragevorrichtung bekommen habe und gar keine mehr besorgen muss. Ich war heilfroh, mich nach unserem Marathon nicht noch mit der Auswahl einer Tragevorrichtung beschäftigen zu müssen.

Zu Hause angekommen, ging ich gleich auf die Suche nach dieser Trage. Im Keller wurde ich tatsächlich fündig und probierte das gute Stück sofort aus. Besser gesagt, ich probierte es an André aus, denn bei meinem derzeitigen Bauchumfang ist es quasi unmöglich, etwas umzuschnallen. Doch dann beging ich einen „grossen Fehler“! Da wir keine Anleitung mehr für die Trage hatten, ging ich ins Internet, um die verschiedenen Tragemöglichkeiten herauszufinden: Böser Fehler!!!

Nach einer halben Stunde war ich nicht nur reicher an Wissen über die verschiedenen Positionen, in denen man sein Kind im Babybjörn tragen kann. Ich wusste auch, dass die Sitzposition in dieser speziellen Trage speziell für Jungs nicht gerade ideal ist, denn sie können nicht im gewünschten Hüftspreizsitz sitzen. Ausserdem würde das ganze Gewicht auf den Schultern verteilt werden und somit für den Träger nicht gerade bequem sein. Natürlich waren im Netz auch reichlich Ratschläge für bessere Tragemöglichkeiten zu finden. Diese reichten von Tragetüchern, über Ergo Baby Carrier bis hin zur Marsupi Bauchtrage.

Soviel zu: "Toll, wir haben ja bereits einen Babybjörn von meiner Schwester und brauchen uns damit nicht mehr beschäftigen!"

Vielleicht probier ich es dann einfach doch erst mal mit dem altbewährten Tragetuch, da kann man wohl am wenigsten falsch machen, ausser dass man sich eventuell in den vielen Schlaufen und Endstücken total verheddert.

 

Babypflegekurs

von: Andre am: Freitag, 12.03.2010
Tags: Babypflege

Der letzte Baustein der Geburtsvorbereitung ist nun auch geschafft! Wir sind werdende Weltmeister im Wickeln, Baden und in der Nabelpflege.

Dieser Kurs hat mir erstaunlicherweise gut gefallen, zum einen, weil die Inhalte für mich wirklich interessant waren. Esther hat ja schon etwas mehr Erfahrung, was das Thema Wickeln angeht, bei mir sieht das jedoch noch ganz anders aus.

Grundsätzlich geht es mir wie wohl den meisten Männer, nämlich, dass man Angst hat etwas falsch zu machen, etwas „kaputt zu machen“. Somit war es mal gut, einen ersten Eindruck vom Wickeln zu bekommen, auch wenn wir nicht am lebenden Objekt üben konnten. Die Information, dass man das Wickeln und Baden während des Aufenthaltes im Krankenhaus mindestens zehn Mal üben wird, hat mich zumindest beruhigt.

Ein wirkliche Bereicherung des Kurses war aberr die sehr nette Kinderkrankenschwester mit einem leichten Akzent, der jedoch deutlich zur Entspannung der Veranstaltung beigetragen hat. Ihre Empfehlungen waren unkompliziert und praktisch. Man solle das Baby nicht permanent auf den Hinterkopf legen, sondern auch auf der Seite und unter Beobachtung auf dem Bauch schlafen lassen, erklärte sie zum Beispiel damit, dass sonst die Gefahr eines „Gurkenkopfes“ bestehe. Das leuchtet doch ein, oder?

Ich bin auch ein bisschen stolz auf mein neu erworbenes Wissen. Einen Tipp habe ich sogar noch eingebracht, der eigentlich von der Hebamme meiner Schwägerin kommt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Um das Kind zu baden, braucht es am Anfang nur Wasser. Dies insbesondere, wenn die Haut normal aussieht. Bei Trockenheit kann man etwas Öl in das Wasser geben und das wars dann. Am besten nimmt man Olivenöl, das ist gut für die Haut, fast in jedem Haushalt zu finden und somit äusserst praktisch.

 

Elternbesuch

von: Esther am: Mittwoch, 10.03.2010

Letztes Wochenende waren meine Eltern das letzte Mal vor der Geburt bei uns zu Besuch. Sie reisten mit Sack und Pack zu uns nach Zürich und wenn ich hier mit Sack und Pack schreibe, dann meine ich das auch so!!!

Ihr Auto war bis oben hin beladen, und das noch nicht einmal mit ihren Reiseutensilien, sondern mit einer ganzen Menge Babyausstattung. Das meiste waren Leihgaben meiner Schwester, die bereits eine 2jährige Tochter hat.

Da hiess es erst einmal Material sichten und irgend wie, besser gesagt irgendwo, unterbringen. Nachdem dann alles gewaschen und verstaut war, konnten wir uns dann dem gemütlichen Teil des Besuchs widmen und stellten dabei fest, dass das hier wohl das letzte Mal in dieser Konstellation stattgefunden hat. Das nächste Mal, wenn uns meine Eltern besuchen, werden wir bereits zu dritt sein und von ruhiger, erholsamer Atmosphäre kann dann wohl nicht mehr die Rede sein.

Trotzdem freuen sich meine Eltern schon wahnsinnig auf den ersten Besuch bei ihrem ersten Enkelsohn und sind schon gespannt, wie der Kleine aussieht, der ihrer jüngsten Tochter den Bauch so ausgebeult hat.

Es ist allerdings gar nicht so leicht zu planen, welche Verwandten wann anreisen sollen. Dummerweise lebt unsere gesamte Familie weit verstreut und somit sind Besuche immer mit einiger Planung verbunden. Ich bin da momentan noch etwas zwiespältig. Einerseits möchte ich unseren „Spross“ natürlich gerne allen wichtigen Menschen zeigen, andererseits kann das dann ganz leicht zu einer Überforderung führen.

Ich denke, ich werde das Ganze einfach mal auf mich zukommen lassen. Einschätzen kann ich es jetzt sowieso noch nicht. Werde ich froh sein, wenn mir jemand unterstützend zur Seite steht, oder reicht es mir, vollkommen die erste Zeit mit Andrè und dem Baby zu verbringen?

Da muss unsere Familie wohl ein gewisses Mass an Flexibilität aufbringen, die ich ihr durchaus zutraue!

"Mein Hirn ist ein Sieb !"

von: Esther am: Montag, 08.03.2010

Seit den letzten 3 Wochen muss ich bei mir wohl von einem massiven Gedächtnisproblem sprechen.

Kurz gesagt ich vergesse einfach alles, sowohl mein Kurzzeit – als auch mein Langzeitgedächtnis scheinen in Mitleidenschaft gezogen zu sein.

So vergesse ich, dass der Elektriker kommt, um den Herd zu reparieren, dann vergesse ich die Zeit, zu der ich mich mit einer Freundin verabredet habe. Oder ich gehe in ein Zimmer und öffne die Schranktür, stehe reglos davor, bis mir klar wird, dass ich keinen Schimmer mehr habe, was ich aus dem Schrank eigentlich holen wollte.

Zum Kochen ist jetzt ein Rezept sehr hilfreich, denn ich vergesse auch sehr leicht den nächsten Arbeitsschritt! Und Einkaufen gehen ohne Liste ist auch völlig hoffnungslos.

In einem früheren Stadium meiner Schwangerschaft, als ich noch Vollzeit gearbeitet habe, ist mir das glücklicherweise nicht passiert. Etwas schusselig war ich ja schon immer und für manch eine Wortfindungsstörung wollte man mir auch schon einen Preis verleihen. Aber seitdem ich zu Hause bin, habe ich das Gefühl, dass mein Gehirn auf Leerlauf gestellt ist.

Zu meinem Schrecken haben einige Freundinnen, die bereits Mutter sind, berichtet, das mit der Vergesslichkeit werde während des Stillens noch viel schlimmer.

Na, dann kann ich mich wohl glücklich schätzen, wenn ich zumindest unser Baby nicht im Supermarkt oder im Auto vergesse, oder wie ist das?

Ich bin jedoch voll und ganz davon überzeugt, dass wird bestimmt auch wieder besser.

Ganz bestimmt!

Boys and there toys...

von: André am: Donnerstag, 04.03.2010
Tags: AutoMännerToys

Mit dem Papawerden kommt ein Abschnitt auf uns Männer zu, bei dem die eigenen Konsumvorlieben wohl nicht mehr ganz im Zentrum stehen werden. Doch was ist mit dem von vielen heiss geliebten Auto?

Von nun an stehen erst einmal Dinge wie Zimmereinrichtung, Fieberthermometer, Brustpumpen und vieles mehr auf der Liste der anzuschaffenden Gegenstände. Nicht unbedingt die klassischen Vorlieben von uns Männern.

Aber ist das nun alles, was uns bleibt? Nein, eine letzte Leidenschaft bleibt uns erhalten, das Automobil.

Wenn man ein Kind erwartet, benötigt man ein Auto mit mindestens vier Sitzen und möglichst viel Stauraum. Da unser altes Auto keines dieser Kriterien erfüllt, musste ein neues Auto her.

Freunde von uns sind in der Familienplanung noch einen Schritt weiter. Wenn man das dritte Kind erwartet, darf man sich langsam mit Autos beschäftigen, die fünf oder mehr Sitze bieten.

Die Autoindustrie hat diese Situation erkannt, mit einer schier endlosen Zahl an familientauglichen Modellen, Gadgets und Ausstattungsdetails wird unsere Technikbegeisterung schamlos ausgenutzt.

So haben Freunde von uns jetzt ein neues Auto mit Head-Up-Display, einer Technologie bei der z.B. die Geschwindigkeit oder der Abstand des vorfahrenden Autos auf die Windschutzscheibe projiziert wird. So etwas gab es früher nur in Kampfjets – und jetzt auch für den automobilen Vater.

Das Gute an der ganzen Sache ist, dass die Frauen uns bei der notwendigen Wahl des Autos relativ viele Freiräume zugestehen, solange Themen wie Sicherheit und ausreichend Platz nicht zu kurz kommen. Wenn es um Rechtfertigungen geht, ist ein Argument wie Isofix immer sehr hilfreich.

Schöne neue Männerwelt, so können wir weitestgehend ungesühnt unseren Konsumgelüsten fröhnen.

Doch habt Acht, in Zukunft gibt es noch jemanden mehr, der Mitsprache einfodern wird. Anfangen wird das mit Dingen wie DVD und Spielkonsole im Auto und enden – glücklicherweise noch in weiter Ferne – mit dem Wunsch nach einem eigenen Auto.

Treffer 1 bis 10 von 111 2 Nächste >