von: Esther am: Dienstag, 02.03.2010
Halloween-Partys, Thanks Giving Essen und nun auch Babypartys. Das alles sind US-amerikanische Traditionen, die in den letzten Jahren auch in der Schweiz immer populärer wurden.
Mit der amerikanischen Tradition, der so genannten "baby shower" war ich bis jetzt noch nicht sonderlich vertraut. Am Wochenende war für uns Premiere, denn André und ich waren auf solch eine Babyparty eingeladen und wir waren gespannt wie ein "Flitzebogen" wie so eine Party tatsächlich von statten geht.
Ich kannte solche Partys nur aus Filmen, somit hatte ich zwar schon mal eine ungefähre Idee worum es gehen könnte, sicherheitshalber habe ich dann aber noch gegooglet.
Bei Wikipedia wurde die Babyparty folgendermassen beschrieben:
"Zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin werden die Freundinnen und weiblichen Verwandten der werdenden Eltern eingeladen. Die Einladung wird oft von einer Freundin oder einer Verwandten der Schwangeren ausgesprochen, um der zukünftigen Mutter die Arbeit zu ersparen.
Die Gäste bringen kleine Geschenke für die Mutter und das Kind mit, zum Beispiel Bodylotions, Schnuller, Babysitterstunden, aus Windeln geformte Torten.
Die Räumlichkeit, in denen die Feier stattfindet, ist sehr kitschig beispielsweise mit Namensgirlanden und blauen bzw. rosafarbenen Luftballons dekoriert. Dazu gibt es Häppchen und alkoholfreie Getränke. Ein wichtiger Bestandteil sind die typischen Spiele, die sich um die Themen Baby, Mutterschaft, Stillen usw. drehen. Beispielsweise das Schätzen des Bauchumfangs der werdenden Mutter.
Männer sind in der Regel nicht anwesend. Moderne Paare feiern auch die Babyparty zusammen und laden sowohl weibliche als auch männliche Freunde ein."
Mit einem kleinen Geschenk bewaffnet machten wir uns also auf den Weg zur Party.
Und es war wirklich ein sehr, sehr netter Nachmittag. Anwesend waren sowohl weibliche, als auch männliche Gäste. Was zu erwarten war, da ja auch André eingeladen war. Die Wohnung war glücklicherweise nicht auf die amerikanische Art dekoriert, aber zu meiner grossen Freude waren die amerikanischen Ideen für Essen und Trinken umgesetzt. Alles drehte sich um das Thema Baby und es gab einen Haufen netter kleiner Geschenke zu bestaunen.
Im Grunde ist es gar nicht so dumm, eine Party zu veranstalten, wenn das Baby noch nicht auf der Welt ist, dann hat man auf jeden Fall genügend Zeit für die Vorbereitungen und die Gäste.
Ansonsten halte ich ja ziemlich wenig von der Übernahme der amerikanischen Traditionen auf Kosten unserer eigenen, aber an diese Art könnte ich mich tatsächlich noch gewöhnen!