Der letzte Beitrag!

am: Freitag, 21.05.2010
Tags: Beitragletzter

Moritz ist nun bald schon 2 Monate alt. Die spannende Phase der Schwangerschaft, die aufregende Geburt und die unbeschreiblichen ersten Wochen als frisch gebackene Eltern sind vorüber. Und somit sind wir auch schon beim letzten Beitrag für unseren Babyblog angelangt.

Für uns war es eine wahnsinnig ereignisreiche und schöne Zeit, und es hat uns sehr viel Spass gemacht, unsere Gedanken in Worte zu fassen und mit euch teilen zu können. Deshalb möchten wir uns bei allen, die unseren Blog gelesen und kommentiert haben, ganz herzlich bedanken.

Und vielleicht haben wir dem ein oder anderen ja ein wenig Lust aufs Kinder kriegen gemacht!

Esther: Als ich an einem früheren Arbeitsort Elterntrainingskurse gegeben habe, fragten mich oft die Mütter, ob ich denn nach all diesen „Horrorgeschichten des kindlichen Verhaltens“ überhaupt noch eigene Kinder haben wolle?!

Nach dieser eindrücklichen Zeit des Elternwerden kann ich dazu nur sagen: Das Gefühl, ein Kind in einem heranwachsen zu spüren und es dann in den Armen halten zu können, topt auf jeden Fall alle Geschichten, die ich im Elterntraining gehört und in meinem Arbeitsalltag erlebt habe.

Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen!

André: Für mich als Mann war die vergangene Zeit natürlich auch etwas ganz besonderes, und beim ersten Kind ist wirklich alles neu. Vieles was man hört, trifft ein, vieles auch nicht, doch solange man es nicht selbst erlebt hat, kann man es einfach nicht nachvollziehen.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommende Zeit mit vielen neuen Erlebnissen und Entwicklungsschritten von unserem Moritz und bin gespannt, was er zu diesem Blog sagen wird, wenn er einmal alt genug ist, ihn zu lesen.

Vielen Dank noch mal und herzliche Grüsse

Esther und André

Neuer Babyalltag – Mit Moritz allein zu Hause!

von: Esther am: Dienstag, 04.05.2010
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Irgendwie sind die letzten Wochen gerade zu verflogen. Nach der ersten Woche im Krankenhaus folgten zwei sehr spannende Wochen zu Hause.

Durch Andrés dreiwöchigen Urlaub erlebten wir den Luxus, uns drei ganz in Ruhe kennen lernen zu können. Vor allem ich genoss das Glück, ständig meinen Partner zu Seite zu haben, der mich in dieser Anfangszeit extrem entlastete und unterstützte. Nicht nur im Umgang mit Moritz zeigte André vollen Einsatz, sondern auch emotional gab er mir den nötigen Halt.

Ich fand es toll, in Situationen, in denen ich auch nicht genau wusste, wie ich jetzt handeln soll, jemanden an der Seite zu haben, mit dem man das Ganze kurz mal besprechen kann. Sei es, ob man bereits nach kürzerer Zeit wieder stillen sollte, weil der Kleine früher aufgewacht ist und nun so Herz zerreissend weint. Oder ob man auf Biegen und Brechen auf den Schlafsack in der Nacht besteht, oder doch die erste Zeit ein Deckchen als Zudecke nehmen kann, weil unser „Zwerglein“ recht viel „spuckt“ und häufig in der Nacht frisch angezogen werden muss.

Nun ja, diese Luxuszeit ist jetzt leider vorbei, und ich muss seit kurzer Zeit den Babyalltag alleine meistern. Allerdings ging es nach dem ersten Tag, an dem ich mich ziemlich unsicher gefühlt hatte, von Tag zu Tag besser. Für mich ist es dabei sehr wichtig, eine gute Mischung aus Beschäftigung und Erholungsphasen über den Tag zu verteilen. Zum Beispiel treffe ich mich sehr gerne mit Freundinnen, die auch im letzten Jahr Mama wurden und hole mir Ratschläge oder tausche mich einfach nur aus. Dann bin ich aber auch froh, wenn ich zusammen mit Moritz ein kleines Nickerchen machen kann.

Am allermeisten freu ich mich aber auf den Abend, wenn André nach Hause kommt, sich sein kleines Schätzchen schnappt und ich meine beiden „Männer“ von der gemütlichen Couch aus, beim Kuscheln beobachten kann!