Die stolzen Grosseltern

von: Esther am: Montag, 19.04.2010
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Da unsere gesamte Verwandtschaft nicht gerade um die Ecke wohnt, war für die ersten Besuche ein wenig logistische Planung nötig.

Wer soll zuerst kommen? Wie lange sollte der Besuch bleiben? Und wie kann man alles so organisieren, dass es für uns drei nicht zu stressig wird?

Zuerst reisten meine Eltern an, um ihr bereits zweites Enkelkind in Augenschein nehmen zu können. Sie waren sehr gespannt und freuten sich riesig, endlich ihr „kleines Prinzchen“ ans Herz drücken zu können. Nach ein par Tagen Pause kam die andere stolze Oma angereist. Für Andrés Mutter ist Moritz das erste Enkelkind und dementsprechend gross war auch ihre Freude, als sie ihn in ihre Arme schliessen konnte.

Moritz fand es offensichtlich ganz toll, von allen Seiten verwöhnt zu werden. Jeder wollte ihn halten, schaukeln, wiegen und herzen. Das volle Verwöhn- Programm! Wir hatten am Ende Mühe, ihn davon zu überzeugen, dass er auch alleine in seinem Bettchen schlafen könne, und nicht nur auf dem Arm.

Total geplant und gut im Zeitrahmen liegend, sollte im Anschluss an die Grosseltern noch meine Schwester mit Mann und kleiner Tochter zu uns kommen. Allerdings machte uns die Kleine einen dicken Strich durch die Rechnung und bekam kurz vor Abreise eine Magen-Darm-Grippe, sodass die ganze Familie wieder auspacken und zu Hause bleiben durfte. Meine Mutter meinte nur, dass das mit kleinen Kindern eben so sei: nicht planbar.

Diese Erfahrung werden wir in näherer Zukunft wohl auch selbst noch machen dürfen!

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