Neuer Babyalltag – Mit Moritz allein zu Hause!

von: Esther am: Dienstag, 04.05.2010
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Irgendwie sind die letzten Wochen gerade zu verflogen. Nach der ersten Woche im Krankenhaus folgten zwei sehr spannende Wochen zu Hause.

Durch Andrés dreiwöchigen Urlaub erlebten wir den Luxus, uns drei ganz in Ruhe kennen lernen zu können. Vor allem ich genoss das Glück, ständig meinen Partner zu Seite zu haben, der mich in dieser Anfangszeit extrem entlastete und unterstützte. Nicht nur im Umgang mit Moritz zeigte André vollen Einsatz, sondern auch emotional gab er mir den nötigen Halt.

Ich fand es toll, in Situationen, in denen ich auch nicht genau wusste, wie ich jetzt handeln soll, jemanden an der Seite zu haben, mit dem man das Ganze kurz mal besprechen kann. Sei es, ob man bereits nach kürzerer Zeit wieder stillen sollte, weil der Kleine früher aufgewacht ist und nun so Herz zerreissend weint. Oder ob man auf Biegen und Brechen auf den Schlafsack in der Nacht besteht, oder doch die erste Zeit ein Deckchen als Zudecke nehmen kann, weil unser „Zwerglein“ recht viel „spuckt“ und häufig in der Nacht frisch angezogen werden muss.

Nun ja, diese Luxuszeit ist jetzt leider vorbei, und ich muss seit kurzer Zeit den Babyalltag alleine meistern. Allerdings ging es nach dem ersten Tag, an dem ich mich ziemlich unsicher gefühlt hatte, von Tag zu Tag besser. Für mich ist es dabei sehr wichtig, eine gute Mischung aus Beschäftigung und Erholungsphasen über den Tag zu verteilen. Zum Beispiel treffe ich mich sehr gerne mit Freundinnen, die auch im letzten Jahr Mama wurden und hole mir Ratschläge oder tausche mich einfach nur aus. Dann bin ich aber auch froh, wenn ich zusammen mit Moritz ein kleines Nickerchen machen kann.

Am allermeisten freu ich mich aber auf den Abend, wenn André nach Hause kommt, sich sein kleines Schätzchen schnappt und ich meine beiden „Männer“ von der gemütlichen Couch aus, beim Kuscheln beobachten kann!

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