Der letzte Baustein der Geburtsvorbereitung ist nun auch geschafft! Wir sind werdende Weltmeister im Wickeln, Baden und in der Nabelpflege.
Dieser Kurs hat mir erstaunlicherweise gut gefallen, zum einen, weil die Inhalte für mich wirklich interessant waren. Esther hat ja schon etwas mehr Erfahrung, was das Thema Wickeln angeht, bei mir sieht das jedoch noch ganz anders aus.
Grundsätzlich geht es mir wie wohl den meisten Männer, nämlich, dass man Angst hat etwas falsch zu machen, etwas „kaputt zu machen“. Somit war es mal gut, einen ersten Eindruck vom Wickeln zu bekommen, auch wenn wir nicht am lebenden Objekt üben konnten. Die Information, dass man das Wickeln und Baden während des Aufenthaltes im Krankenhaus mindestens zehn Mal üben wird, hat mich zumindest beruhigt.
Ein wirkliche Bereicherung des Kurses war aberr die sehr nette Kinderkrankenschwester mit einem leichten Akzent, der jedoch deutlich zur Entspannung der Veranstaltung beigetragen hat. Ihre Empfehlungen waren unkompliziert und praktisch. Man solle das Baby nicht permanent auf den Hinterkopf legen, sondern auch auf der Seite und unter Beobachtung auf dem Bauch schlafen lassen, erklärte sie zum Beispiel damit, dass sonst die Gefahr eines „Gurkenkopfes“ bestehe. Das leuchtet doch ein, oder?
Ich bin auch ein bisschen stolz auf mein neu erworbenes Wissen. Einen Tipp habe ich sogar noch eingebracht, der eigentlich von der Hebamme meiner Schwägerin kommt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Um das Kind zu baden, braucht es am Anfang nur Wasser. Dies insbesondere, wenn die Haut normal aussieht. Bei Trockenheit kann man etwas Öl in das Wasser geben und das wars dann. Am besten nimmt man Olivenöl, das ist gut für die Haut, fast in jedem Haushalt zu finden und somit äusserst praktisch.
Kommentar hinzufügen