Elternbesuch

von: Esther am: Mittwoch, 10.03.2010

Letztes Wochenende waren meine Eltern das letzte Mal vor der Geburt bei uns zu Besuch. Sie reisten mit Sack und Pack zu uns nach Zürich und wenn ich hier mit Sack und Pack schreibe, dann meine ich das auch so!!!

Ihr Auto war bis oben hin beladen, und das noch nicht einmal mit ihren Reiseutensilien, sondern mit einer ganzen Menge Babyausstattung. Das meiste waren Leihgaben meiner Schwester, die bereits eine 2jährige Tochter hat.

Da hiess es erst einmal Material sichten und irgend wie, besser gesagt irgendwo, unterbringen. Nachdem dann alles gewaschen und verstaut war, konnten wir uns dann dem gemütlichen Teil des Besuchs widmen und stellten dabei fest, dass das hier wohl das letzte Mal in dieser Konstellation stattgefunden hat. Das nächste Mal, wenn uns meine Eltern besuchen, werden wir bereits zu dritt sein und von ruhiger, erholsamer Atmosphäre kann dann wohl nicht mehr die Rede sein.

Trotzdem freuen sich meine Eltern schon wahnsinnig auf den ersten Besuch bei ihrem ersten Enkelsohn und sind schon gespannt, wie der Kleine aussieht, der ihrer jüngsten Tochter den Bauch so ausgebeult hat.

Es ist allerdings gar nicht so leicht zu planen, welche Verwandten wann anreisen sollen. Dummerweise lebt unsere gesamte Familie weit verstreut und somit sind Besuche immer mit einiger Planung verbunden. Ich bin da momentan noch etwas zwiespältig. Einerseits möchte ich unseren „Spross“ natürlich gerne allen wichtigen Menschen zeigen, andererseits kann das dann ganz leicht zu einer Überforderung führen.

Ich denke, ich werde das Ganze einfach mal auf mich zukommen lassen. Einschätzen kann ich es jetzt sowieso noch nicht. Werde ich froh sein, wenn mir jemand unterstützend zur Seite steht, oder reicht es mir, vollkommen die erste Zeit mit Andrè und dem Baby zu verbringen?

Da muss unsere Familie wohl ein gewisses Mass an Flexibilität aufbringen, die ich ihr durchaus zutraue!

Privatleben?

von: André am: Sonntag, 21.02.2010

Was mich momentan bewegt ist die Frage, wie das nun mit meiner Freizeit so werden wird, oder besser gesagt, ob es so etwas in Zukunft überhaupt noch geben wird.

 

Von vielen Seiten hört man ja, dass es nach der Geburt damit komplett vorbei sein soll. Irgendwie will ich das noch nicht so recht glauben. Ich bin viel mehr davon überzeugt, dass sich die Schwerpunkte schlicht verschieben werden und dass das Ganze auch eine Sache der Planung ist. Wie sagt der Volksmund so schön, es wird alles nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

Aber mich beschäftigen nicht nur meine Freiräume, sondern auch, wie sich das Privatleben zwischen Esther und mir als Paar entwickeln wird. Wie sieht es mit Essen gehen, Kino oder Tanzen aus? Und wie wird sich die Sexualität entwickeln, welchen Einfluss wird das Kind auf unsere sexuelle Beziehung haben?

Vor kurzem hatten wir ja den Geburtsvorbereitungskurs, und was ich in diesem Zusammenhang sehr spannend fand, war die Aussage der Hebamme, dass man diese Aspekte der Beziehung nicht vernachlässigen sollte. Sie meinte, dass es das wichtigste in der oft belastenden Zeit nach der Geburt sei, miteinander zu reden. Die Wünsche und Bedürfnisse sollten den Partnern bewusst werden, so dass man soweit wie möglich darauf eingehen kann.

Männer – mich eingeschlossen – haben ja zudem oft auch ein bisschen Angst davor, durch die Geburt könnte das sexuelle Erlebnis beeinträchtigt werden. Die Hebamme meinte dazu, dass sie die Männer nach der Geburt immer dazu anhalte, sich den Schambereich ihrer Frau anzusehen, um sich zu überzeugen, dass alles noch ganz normal geblieben ist. Erfrischend, dass so etwas in dem Kurs thematisiert wurde.

Ein Kind bringt für die Beziehung auf jeden Fall viele Veränderungen mit sich, so dass man Themen wie Freiräume und Sexualität aktiv besprechen sollte, um die Veränderungen so weit wie möglich in das Leben integrieren zu können.

In ein paar Wochen wissen wir in diesem Zusammenhang auf jeden Fall auch mehr.

Der Startschuss zur Babypause -ein wirklich seltsames Gefühl!

von: Esther am: Donnerstag, 18.02.2010

Sich vorzustellen morgens nicht mehr zur Arbeit zu gehen und nicht mehr an den Arbeitsprozessen beteiligt zu sein, ist wirklich sehr ungewohnt für mich. Wie kann ich meinen neuen Alltag gestalten bis das Baby kommt.

Theoretisch kann es während der Schwangerschaft jeden Tag passieren: Der Frauenarzt beschliesst, dass das mit dem Arbeiten so nicht mehr geht. Plötzlich muss man liegen oder aus irgendwelchen anderen Gründen Teilzeit arbeiten oder sogar ganz pausieren. Für mich ist das eine richtige „Horrorvorstellung“ gewesen.

Wenn man eine Betreuungseinrichtung für Kinder leitet und alles gut organisiert weiss, ist es nicht leicht, von heute auf morgen einfach nicht mehr zu erscheinen und das Gefühl zu haben den kompletten Betrieb quasi „hängen zu lassen“.

Mir ist allerdings schon klar, dass das oft nicht vermeidbar ist und es auch ohne die werdenden Mütter auf der Arbeit weiter geht. Trotzdem war es für mich sehr wichtig, meine Aufgaben und Anliegen gut an meine Vertretung übergeben zu können.

Vor etwa drei Wochen merkte ich, dass es auf der Arbeit langsam sehr anstrengend wurde und mir mein Leistenbruch am Abend schon wesentlich mehr weh tat als noch einige Wochen zuvor. Mein Arzt warnte mich schon einmal vor, dass ich nicht mehr all zu lange arbeiten sollte. Somit hatte ich also noch genügend Zeit (zumindest bis zum nächsten Arztbesuch), meine Vertretung gut einzuarbeiten und die Verantwortung an sie übergeben zu können.

Das eine gut beenden ist aber nur eine Seite der Medaille. Die andere ist der Start in einen vollkommen neuen Alltag mit allerhand unbekannten Variablen:

  • Was kommt wohl in näherer Zukunft auf mich zu?
  • Wie kann ich meinen neuen Alltag gestalten?
  • Wird mir nicht zu Hause furchtbar langweilig sein, bis das Baby kommt ?
  • Soll ich schon mal meine hausfraulichen Qualitäten im Kochen und Putzen erproben? Der Mann kommt nach einem schweren Arbeitstag nach Hause, die Wohnung ist gemütlich und das Essen steht bereits auf dem Tisch – na André wäre das nicht wunderbar?

Am Montag hat mich mein Arzt nun tatsächlich krank geschrieben. Auf der Arbeit konnte ich mit einem guten Gefühl gehen und weiss die Einrichtung in guten Händen. Nun bin ich auch froh, dass ich nicht mehr so eingespannt bin und mich mehrmals am Tag einfach hinlegen kann. Vorher stand ich so unter Strom, dass ich gar nicht mehr gemerkt habe, dass ich eigentlich mehr Ruhe brauche.

Das seltsame Gefühl allerdings ist noch nicht verschwunden. Ich denke, das wird auch noch einige Zeit dauern. Schliesslich befinde ich mich gerade in einer Übergangsphase zwischen meiner bekannten Rolle als beruftätige Frau zu meiner noch unbekannten Rolle als Mutter. Und Übergänge sind ja bekanntlich nie so ganz einfach.

Babypause für den Mann

von: André am: Montag, 15.02.2010
Tags: PapamonateUnbezahltUrlaubVater

Für eine längere Zeit raus aus dem Job, damit man sich um das eigene Kind kümmern kann: Perspektive für immer mehr junge Väter, aber in der Schweiz eher schwierig.

Begünstigt durch die Informationen, die man aus anderen Ländern wie Schweden oder auch Deutschland kennt, hat mich der Gedanke einer eigenen Babypause immer wieder beschäftigt. Die Idee selbst z.B. einen Monat aus dem Job auszusteigen und sich anstelle von Esther voll um unser Kind zu kümmern, gefällt mir. Ich fürchte nur, dass es dazu dieses Mal wohl nicht kommen wird, da die Rahmenbedingungen dafür nicht ideal sind.

Auch wenn Männer heute ganz anders in den Prozess der Erziehung involviert sind, als das bei unseren Eltern der Fall war, ist die Rollenverteilung in der Schweiz noch eher klassisch. Kindererziehung und Haushaltsführung liegen schwerpunktmässig meist an den Frauen, und ab zwei Kinder bleiben viele Frauen erst einmal zu Hause. Der Vater auf der anderen Seite erhält bei der Geburt des Kindes in der Regel zwischen 1 und 4 Tage Urlaub. Viele nehmen zusätzlich noch 1 bis 2 Wochen dazu, aber das wars dann auch schon.

Ich empfand es immer als Luxus für eine Frau, die bekannten Prozesse und Abläufe der Berufstätigkeit für einen beschränkten Zeitraum einmal verlassen zu können und den Freiraum zu haben, sich mit einer völlig anderen Thematik beschäftigen zu können.

Für den Mann würde es die Möglichkeit eröffnen, die Entwicklung des Kindes ganz anders wahrzunehmen. Zudem entsteht unweigerlich ein ganz anderes Verständnis für diese Phase der kindlichen Entwicklung. Letztendlich gibt es einem die Möglichkeit sich auch selbst noch einmal in einer neuen Rolle wahrzunehmen.

Was ich sehr spannend finde, ist die Tatsache, dass insbesondere in den skandinavischen Ländern sogar teilweise eine Pflicht besteht, als Mann eine solche Babypause anzunehmen, wenn man keine Einkommensverluste in Kauf nehmen möchte. Dies ist eine diametral andere Voraussetzung als bei uns, wo praktisch keine gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Babypause für den Mann bestehen.

In Skandinavien sind die gesetzlichen Regelungen klar auf die Umverteilung von Familienarbeit und Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen ausgerichtet.

In Schweden erhalten beide Elternteile in der Babypause 80 Prozent ihres Gehaltes, in Norwegen sogar bis zu 100 Prozent. Der Vater erhält zudem zehn Tage Vaterschaftsurlaub und zwei Papamonate.

In Island geht man sogar noch weiter, die Elternzeit wird strikte aufgeteilt. Drei Monate erhält der Vater, drei die Mutter und weitere drei Monate für beide, bei jeweils 80 Prozent des Gehalts. Neun von zehn Vätern nehmen diesen Elternurlaub in Anspruch.

Nur wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen für solche Modelle geschaffen werden, wird eine gesellschaftlich gestützte Änderung in diese Richtung auch hierzulande stattfinden. Ohne gesellschaftlichen Willen dazu geht so etwas jedoch nicht. Deutschland macht gerade einen solchen Veränderungsprozess durch.

Bei uns wird es wohl noch etwas dauern, bis ein solcher Schritt getan wird. Und der Wunsch, nach einer Babypause für den Mann scheitert somit unweigerlich an eintretenden Einkommensverlusten, der Angst vor einem möglichen Karriereknick sowie mangelnder sozialer Akzeptanz.

Wie ist Eure Einstellung zu diesem Thema?

Die Rundungen meiner Frau

von: André am: Freitag, 05.02.2010

Wie sich der Körper meiner Frau im Verlauf der Schwangerschaft verändert hat, was ich bisher dabei empfunden habe und was ich vorher erwartet hatte.

Ich als Mann bin im Verlauf der Schwangerschaft zwangsweise immer etwas aussen vor. Zumindest spüre ich selbst keine Veränderung an meinem Körper.

Bei meiner Frau sieht das natürlich ganz anders aus. Esther hat jetzt einen wirklich runden Bauch und mehr Busen.

Anscheinend ist es von Frau zu Frau sehr unterschiedlich, wie sich der Bauch letztlich entwickelt. Bei meiner Frau geht er eher nach vorne, bei anderen eher in die Breite, manchmal ist er ausgeprägt und manchmal etwas weniger.

Für mich war vor der Schwangerschaft überhaupt nicht klar, wie ich diese Veränderung aus ästhetischer Sicht empfinden würde. Um ehrlich zu sein, hatte ich eher Bedenken – ob mir eine kugelige Frau wirklich gefallen würde.

Die Bilder von Demi Moor hochschwanger kennen wohl einige von euch, und ich muss sagen, ich fand sie auf diesen Bildern nie sonderlich attraktiv.

Aber: Im Verlauf der Schwangerschaft hat sich mein ästhetisches Empfinden offensichtlich geändert. Esthers neue Rundungen haben mir von Anfang an sehr gut gefallen.

Durch den stetig wachsenden Bauch wirkt sie auf mich sehr weiblich.

Seitdem sich das Baby nun immer stärker bewegt, ist mir jedoch auch klar geworden, dass es tatsächlich nicht mehr allein um den Körper meiner Frau geht, sondern dass in ihrem Bauch auch noch jemand zur Untermiete wohnt. Zudem ein Teil von mir.

Ich kann sagen, dass mir die Schönheit einer schwangeren Frau erst zugänglich geworden ist, seit ich selbst den Prozess einer Schwangerschaft miterleben kann.

Man(n) ist halt doch flexibler als gemeinhin behauptet wird.  

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

von: André Zeiger am: Mittwoch, 27.01.2010

Im Verlauf der Schwangerschaft meiner Frau habe ich mir schon ein paar Mal die Frage gestellt, wie ähnlich einem das eigene Kind denn letztlich sein wird? Welche Wesenszüge man selbst wieder findet, welche Parallelen andere sehen werden.

Eine oft verwendete Aussage lautet: «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm».

Gestern grad ist mir das Sprichwort durch den Kopf gegangen, und ich finde diese Analogie eigentlich recht schön.

Für mich war die Entscheidung, Kinder zu bekommen auch immer verbunden mit der Idee, etwas von mir selbst und meinen Überzeugungen weiter zu geben.

Ich bin sehr gespannt, was ich bei meinem Kind von mir entdecken werde und welche Dinge, die mir selbst wichtig sind, ich weitergegeben kann.

Oft sagt man ja auch, dass sich Kinder mit ihren Eltern in den Bereichen nicht so gut verstehen, in denen sie sich am ähnlichsten sind. 

Hier wird bestimmt die eine oder andere Überraschungen noch auf mich zukommen.

Wie viel von dem nun genetisch vorgegeben ist, und wie viel man durch seine Erziehung verursacht, werde wohl auch ich als Vater nicht klären können. Ich bin davon überzeugt, dass vieles später hinzu kommt, aber wie im Artikel von «wir eltern» zum Thema pränatale Prägung ausgeführt, fängt die Prägung eigentlich extrem früh an. Trotzdem möchte ich mich deswegen nicht allzu sehr stressen. Wichtig ist mir, unser Kind nicht zu stark zu lenken sondern ihm Freiräume zu schaffen, um eine positive Entwicklung zu fördern, aber auch nicht mehr.

Wenn man an seine eigene Kindheit zurückdenkt, dann fallen den meisten Menschen wohl viele positive als auch negative Aspekte der eigenen Erziehung ein. Vieles würde man wahrscheinlich anders machen.

Gespannt bin ich nun darauf, welche Fehler ich selbst machen werde. Aber Fehler haben ja auch immer eine positive Seite, zumindest wenn man daraus lernt.

Oder etwa nicht?

Warum Babyblog?

von: Esther Zeiger am: Sonntag, 17.01.2010
Tags: BabyBlogboom

Baby Boom und wir mittendrin statt nur dabei!

In letzter Zeit vermehren sich die Babys in unserem Freundeskreis geradezu scharenweise!

Man möchte fast schlussfolgern, es könnte sich bei der Schwangerschaft um eine Art «Epedemie» handeln – von der man sich allerdings sehr gerne anstecken lässt. Wir sind nun auch (endlich) betroffen und erfreuen uns an den vielen Symptomen und neuen Erfahrungen, die dieser besondere Zustand mit sich bringt.

Das brachte uns auf den Gedanken, diese besondere Zeit auf irgendeine Weise zu dokumentieren und bewusst zu geniessen.

Und so sind wir hier gelandet, im Baby-Blog von wir eltern: Um unsere persönlichen Gedanken und Erfahrungen dieses einmaligen Erlebnisses mit Euch zu teilen! Vielleicht können wir dadurch einigen von Euch schöne Erinnerungen wieder ins Gedächtnis rufen, andere zum Mitfühlen und -fiebern anregen und eventuell lassen sich ein paar von Euch ebenfalls von dieser wunderbaren und aufregenden Baby-Idee infizieren!

André und ich wünschen viel Spass beim Lesen und Kommentieren.

Junge oder Mädchen?

von: Esther Zeiger am: Sonntag, 17.01.2010
Tags: GeschlechtJungeMädchen

«Möchten sie eigentlich das Geschlecht ihres Kindes wissen?»

Da liegt man gespannt wie ein Flitzebogen beim Frauenarzt auf der Liege – und dann kommt die Frage der Fragen.

Wie soll man da nur widerstehen und mit: «Nein, nein, wir lassen uns lieber überraschen» antworten?

Ich erwische mich ja immer wieder mal dabei, wie ich mir die beiden Varianten ausmale.

Das fängt bereits bei der Namensgebung an. Ich suche nach Jungennamen, dann wieder eher nach Mädchennamen. Beim Gang durch die Kaufhäuser sehe ich herzige Kleidchen und denke, vielleicht kann ich unserem Sprössling auch bald solch ein hübsches Kleidchen anziehen – und sogleich denke ich wieder, aber vielleicht wird es ja ein Junge und ich wende mich den niedlichen Lausbubenkleidern zu.

Oder: Welche Farbe soll der Kinderwagen haben? Was werden wohl für Spielsachen unser Zuhause schmücken: Puppenküche oder Autorennbahn?

Ich höre ganz tief in mich hinein und überlege: Ob man wohl fühlen kann, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird? Die Verwandten unken und schlussfolgern anhand von Alltagsweisheiten: spitzer Bauch = Junge; runder Bauch = Mädchen; schöne Haut der Mutter = Junge; schlechte Haut der Mutter = Mädchen .... und das könnte endlos so weitergehen.

Meine Freundin, die auch schwanger ist, weiss es nun endlich. Sie war sich zuerst so sicher, dass sie ein Mädchen kriegen und jetzt soll es angeblich ein Junge werden. Dabei haben sie schon zwei Lauser zu Hause. Meine Schwester glaubt felsenfest daran, dass ich genau wie sie, auf jeden Fall ein Mädchen bekommen werde und meine Schwiegermutter tippt natürlich auf einen Jungen.

Freundinnen berichten von «Horrorgeschichten» anderer Freundinnen, die vom Arzt gesagt bekommen hatten, dass es ein Junge werde und daraufhin das ganze Kinderzimmer dementsprechend eingerichtet haben und am Ende schlüpfte dann doch ein kleines Mädchen heraus.

Aber nun wieder zurück auf die Liege beim Arzt. Ich habe inzwischen einfach beschlossen, auf meinen Bauch zu hören und mich überraschen zu lassen – wie ich mich auf dieser Liege entscheide. Ist ja auch nicht sooo wichtig. Ob Wissen oder Unwissen, die Entscheidung über das Geschlecht liegt eh nicht in unseren Händen, und wer auch immer in zehn Wochen in unseren Armen liegen wird, wir freuen uns schon sehr auf sie oder ihn und sind dankbar für was immer auch kommen mag.