am: Donnerstag, 25.03.2010
Heute am 25.3.2010 um 04:31 war es soweit!
Gewicht: 3535 Gramm
Grösse: 54 Centimeter
Geplanter Termin war der 3. April

von: Andre am: Mittwoch, 24.03.2010
Ein Klassiker der väterlichen Geburtsvorbereitung und eine weitere Anschaffung: die Kamera. Jetzt, wo die Geburt näher rückt, kommt langsam der Gedanke, man müsste alles von A bis Z richtig dokumentieren.
So kam auch bei mir die Überlegung auf, dass unsere derzeitige Digitalkamera kaum dafür ausreichen wird. Für so eine wichtige Sache muss natürlich eine digitale Spiegelreflexkamera her.
Nachdem ein Bekannter, eben Vater geworden, mir die Superqualität der Bilder demonstrierte, war ich sofort von der tollen Idee infiziert eine neue Kamera anzuschaffen. Denn unser Kind soll von einer ihm würdigen Kamera abgelichtet werden!
Esther hat das Vorhaben übrigens vollumfänglich unterstützt. Und so sind wir nun stolze Besitzer einer Olympus Pen.
Nur, ab wann soll man eigentlich mit dem Fotografieren beginnen? Der Verkäufer meinte jedenfalls die Kamera sei so klein, dass man sie auch mit in den Geburtssaal nehmen kann.
Es gibt wohl wirklich Männer, die das ernsthaft in Betracht ziehen. Und jetzt gibt es natürlich noch die Möglichkeit das Ganze zu filmen. Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich die Geburt an sich überstehe. Dass ich das Ereignis fotografiere oder filme, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber wer weiss, für unseren Blog könnte es ja spannend sein.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass auch Esther wenig begeistert wäre, wenn ich sie in der Extremsituation der Geburt mit optischem Zoom und Blitzlicht digital aufnehme. Also lassen wir das!
von: Esther am: Donnerstag, 18.03.2010
Anfang der Woche hatte ich meine erste Akupunkturbehandlung zur Geburtsvorbereitung. Die Behandlung soll einen Prozess der Muttermundreifung bewirken, wodurch die Eröffnungsphase verkürzt werden kann.
Es war für mich das allererste Mal, dass mir jemand einen Haufen Nadeln in die Haut steckte, und dementsprechend aufgeregt war ich auch! Eigentlich wollte ich schon früher einmal zur Behandlung meines Heuschnupfens zur Akupunktur gehen, aber irgendwie hab ich das dann doch nie gemacht.
Aber jetzt, zur Geburtsvorbereitung wollte ich es auf jeden Fall machen. Ich bin überzeugt, dass das „Nadeln“ ein wirkungsvolle Form der Vorbereitung ist. Die Behandlung erfolgte in der Klinik, in der ich auch entbinden werde und wird von einer Hebamme durchgeführt, die dafür speziell ausgebildet ist. Sie hat mir alles genau erklärt und eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre geschaffen, in der ich prima relaxen konnte. Und das sogar mit 10 Nadeln in Füssen und Unterschenkeln, 2 in den Händen und eine auf dem Kopf! Unglaublich, oder?
Mein kleiner Bauchbewohner hat beim Einstecken der Nadeln ziemlich viel gestrampelt und getreten. Allerdings hat er sich dann gleich wieder beruhigt, und wir konnten die Behandlung und die anschliessende Massage in aller Gemütlichkeit geniessen.
Auf das nächste Mal bin ich schon richtig gespannt, dann soll damit begonnen werden, die Gebärmutter zu stimulieren. Das erste Mal war hauptsächlich zur Entspannung gedacht und das wurde auf jeden Fall erreicht!!
von: Esther am: Mittwoch, 10.02.2010
Dank der beiden netten und hilfreichen Kommentaren und nach weiteren eigenen Überlegungen haben wir uns dann letztendlich für den Wochenendkurs entschieden. Ich will euch jetzt natürlich unsere gemachten Erfahrungen nicht vorenthalten.
Letztendlich hat die Diagnose meines Leistenbruch unsere Entscheidung stark beeinflusst. Ich dachte mir, es sei vielleicht unsinnig, mich wochenlang mit der natürlichen Geburt zu beschäftigen, wenn ich dann am Ende doch einen Kaiserschnitt machen muss. Da aber mein Ziel immer noch eine natürliche Geburt ist, haben wir uns für eine Kurzform der Geburtsvorbereitung entschieden. Mit dem Wissen, dass manche Themen wahrscheinlich zu kurz kommen könnten.
André und ich wurden also am letzen Wochenende recht intensiv in das Thema Geburt eingeführt. Am Samstag kam erstmal die ganze Theorie daran:
- Was mache ich, wenn es losgeht und wie erkenne ich das überhaupt
- Wann komme ich in die Klinik
- Phasen der Geburt
- Welchen Weg muss das Baby zurücklegen, und was muss es dabei alles tun
- Was passiert im Körper der Frau
- etc.
Sonntags wurde es dann richtig spannend! Wir konnten den Vormittag in einem der Gebärsäle verbringen und haben einen richtigen "Probelauf" der verschiedenen Geburtsstellungen gemacht. Ich war das Versuchskaninchen und konnte schon mal ein Gefühl entwickeln, wie es so ist, auf einem Geburtsbett zu liegen und an einem CTG angeschlossen zu sein.
Das war nicht nur für mich aufregend , sondern unser Kleiner im Bauch fand das Ganze wohl auch recht spannend, zumindest war das ganz deutlich an seiner Herzfrequenz zu erkennen. Das CTG misst die Herzfrequenz, Kindsbewegungen und Wehentätigkeit. Wir hatten grad noch etwas Glück und konnten erste Übungswehen sehen.
Das Atmen wurde in der Tat nur ganz kurz behandelt. Die Hebamme vertrat jedoch die Auffassung, dass die Frauen eigentlich ganz von selbst richtig atmen und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann stünden die Hebammen mit Rat und Tat zur Seite. Sie meinte, es könne für die Frauen auch frustrierend sein, die erlernten Techniken in der Schmerzsituation nicht korrekt anwenden zu können.
Für uns war der Kurs die richtige Wahl. Ich fühlte mich danach gut informiert und vor allem bei den Hebammen der Klinik gut aufgehoben. Selbst wenn ich jetzt immer noch nicht alles weiss und üben konnte, kann ich das Ganze jetzt recht entspannt auf mich zukommen lassen, in dem Glauben, dass die Hebammen mir schon sagen werden, was ich wann zu tun oder zu lassen habe.
Ich möchte mich bei euch nochmals ganz herzlich für eure Kommentare zum Beitrag "Die Wahl des Geburtsvorbereitungskurses" bedanken. Sie waren für uns sehr hilfreich. Eure Erfahrungen haben genau die Themen getroffen, über die ich mir im Vorfeld Gedanken gemacht habe.
Und nun kann ich mich noch auf die beiden bevorstehen Abendkurse Babypflege und Stillvorbereitung freuen, die ebenfalls Bestandteil des Kurses sind!
von: Esther Zeiger am: Samstag, 30.01.2010
Welcher Kurs ist der richtige für mich: Wochenendkurs oder lieber einzelne Lektionen über mehrere Wochen?
Nachdem wir uns für eine Klinik für die Entbindung entschieden hatten, habe ich auch gleich ein ganzes Büchlein mit einem umfangreichen Kursangebot zugesandt bekommen. Mein Arzt hat mir empfohlen, mich frühzeitig für einen Geburtsvorbereitungskurs anzumelden, am besten in der Klinik in der ich auch entbinden möchte. Zwecks besserem Kennenlernen der Räumlichkeiten und natürlich auch der Hebammen. Allerdings ist wohl Kurs nicht gleich Kurs, denn man kann zwischen einem Wochenendkurs und einzelnen Lektionen über mehrere Wochen hinweg wählen. Zusätzlich gibt es auch noch Kurse zur Vorbereitung des geplanten Kaiserschnitts – wobei man allerdings bei frühzeitiger Anmeldung noch gar nicht wissen kann, ob ein Kaiserschnitt notwendig sein wird oder nicht.
Ich fragte mich also: Bin ich nun eher der «Kurz-und-knackig-Typ» oder will ich mich über längere Zeit auf das Geburtserlebnis vorbereiten? Was ist, wenn das Kind zu früh kommt und ich den langen Kurs gar nicht abschliessen kann und die wichtigsten Lektionen verpasse? Oder der Wochenendkurs so schnell vorbei ist, dass mir viele wichtige Fragen erst später einfallen, die ich dann gar nicht mehr stellen kann? Will ich meinen Partner den ganzen Kurs dabei haben, wie es beim Wochenendkurs der Fall ist, oder soll er nur vereinzelt zu manchen Lektionen mitkommen?
Wie habt ihr euch entschieden?