Kleine Nadel – grosse Wirkung

von: Esther am: Donnerstag, 18.03.2010

Anfang der Woche hatte ich meine erste Akupunkturbehandlung zur Geburtsvorbereitung. Die Behandlung soll einen Prozess der Muttermundreifung bewirken, wodurch die Eröffnungsphase verkürzt werden kann.

Es war für mich das allererste Mal, dass mir jemand einen Haufen Nadeln in die Haut steckte, und dementsprechend aufgeregt war ich auch! Eigentlich wollte ich schon früher einmal zur Behandlung meines Heuschnupfens zur Akupunktur gehen, aber irgendwie hab ich das dann doch nie gemacht.

Aber jetzt, zur Geburtsvorbereitung wollte ich es auf jeden Fall machen. Ich bin überzeugt, dass das „Nadeln“ ein wirkungsvolle Form der Vorbereitung ist. Die Behandlung erfolgte in der Klinik, in der ich auch entbinden werde und wird von einer Hebamme durchgeführt, die dafür speziell ausgebildet ist. Sie hat mir alles genau erklärt und eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre geschaffen, in der ich prima relaxen konnte. Und das sogar mit 10 Nadeln in Füssen und Unterschenkeln, 2 in den Händen und eine auf dem Kopf! Unglaublich, oder?

Mein kleiner Bauchbewohner hat beim Einstecken der Nadeln ziemlich viel gestrampelt und getreten. Allerdings hat er sich dann gleich wieder beruhigt, und wir konnten die Behandlung und die anschliessende Massage in aller Gemütlichkeit geniessen.

Auf das nächste Mal bin ich schon richtig gespannt, dann soll damit begonnen werden, die Gebärmutter zu stimulieren. Das erste Mal war hauptsächlich zur Entspannung gedacht und das wurde auf jeden Fall erreicht!! 

Die Wahl des Geburtsvorbereitungskurses

von: Esther Zeiger am: Samstag, 30.01.2010

Welcher Kurs ist der richtige für mich: Wochenendkurs oder lieber einzelne Lektionen über mehrere Wochen?

Nachdem wir uns für eine Klinik für die Entbindung entschieden hatten, habe ich auch gleich ein ganzes Büchlein mit einem umfangreichen Kursangebot zugesandt bekommen. Mein Arzt hat mir empfohlen, mich frühzeitig für einen Geburtsvorbereitungskurs anzumelden, am besten in der Klinik in der ich auch entbinden möchte. Zwecks besserem Kennenlernen der Räumlichkeiten und natürlich auch der Hebammen. Allerdings ist wohl Kurs nicht gleich Kurs, denn man kann zwischen einem Wochenendkurs und einzelnen Lektionen über mehrere Wochen hinweg wählen. Zusätzlich gibt es auch noch Kurse zur Vorbereitung des geplanten Kaiserschnitts – wobei man allerdings bei frühzeitiger Anmeldung noch gar nicht wissen kann, ob ein Kaiserschnitt notwendig sein wird oder nicht.

Ich fragte mich also: Bin ich nun eher der «Kurz-und-knackig-Typ» oder will ich mich über längere Zeit auf das Geburtserlebnis vorbereiten? Was ist, wenn das Kind zu früh kommt und ich den langen Kurs gar nicht abschliessen kann und die wichtigsten Lektionen verpasse? Oder der Wochenendkurs so schnell vorbei ist, dass mir viele wichtige Fragen erst später einfallen, die ich dann gar nicht mehr stellen kann? Will ich meinen Partner den ganzen Kurs dabei haben, wie es beim Wochenendkurs der Fall ist, oder soll er nur vereinzelt zu manchen Lektionen mitkommen?

Wie habt ihr euch entschieden?